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[Blogparade] #Inspirationsfeuer

Heute kommt mein Beitrag zur neuesten Aktion der Rechargers, einer Blogparade mit dem Motto #Inspirationsfeuer. Eingeladen wurde ich von der lieben Eva – hier geht’s zu ihrem Autorenblog. Ich habe mir lange überlegt was ich zum Thema Inspiration beitragen könnte, denn ich wollte unbedingt über etwas schreiben, das mir am Herzen liegt. Deshalb gehe ich heute etwas off-topic und bringe euch eine Mischung aus Buchempfehlungen und persönlichem Erfahrungsbericht zu den Themen Yoga und Miracle Morning Programm.

Tänzer-Bild-1
Das wunderschöne Gruppenbild der Teilnehmer gezeichnet von Elenor Avelle

Do you even Yoga!?

Bereits vor einigen Jahren habe ich mich sehr für Yoga interessiert und habe angefangen ohne jegliche Vorerfahrung daheim mit einem kleinen Büchlein zu üben, was allerdings nicht so erfolgreich war. Wenn man sich vorher noch nie damit auseinandergesetzt hat, kann Yoga mit seinen ganzen verschiedenen Richtungen und Praktizierungsweisen sehr überwältigend sein. Da ich die Haltungen damals nicht richtig gelernt habe (was übrigens sehr schädlich sein kann) und Yoga mehr als Entspannungstraining genutzt habe anstatt als richtigen Sport, ist das ganze etwas ins Nichts verlaufen und ich habe es eine Zeit lang ganz vergessen.

Bevor ich mit dem Studium angefangen habe hatte ich ein paar freie Monaten in denen ich auf einem kleinen Gesundheitstrip war. Durch Vita, eine ganz liebe YouTuberin, die sich auf ihrem Kanal mit allen möglichen Themen rund um die Gesundheit und ganzheitliche Ernährung beschäftigt, habe ich zu Tara Stiles gefunden und damit auch zum ersten Buch, das ich euch vorstellen möchte: Slim Calm Sexy Yoga.
In diesem Buch werden die verschiedenen Posen erst einzeln beschrieben, danach gibt es viele verschiedene kürzere Flows, die für unterschiedliche Probleme gut sind. Hier gibt’s mehr Infos.

Ich finde das Buch gerade zum Einstieg wirklich genial, doch irgendwann war es mir nicht mehr genug. Ich wollte mehr lernen, tiefer in die Materie eintauchen und vor allem längere Flows zur Auswahl haben. Worauf ich allerdings gar keine Lust hatte war mir dafür ein Studio zu suchen, was viel Geld und Zeit gekostet hätte und irgendwie hätte ich das auch nicht mehr so entspannend gefunden, wie daheim für mich allein zu üben – das heißt allerdings nicht, dass ich gegen professionelle Übungsstunden bin! Die können sehr sinnvoll sein, vor allem um die ganzen verschiedenen Haltungen richtig zu lernen und gerade am Anfang korrigiert werden zu können, damit man am eigenen Körper nicht mehr Schaden anrichtet als Gutes zu tun. Bitte informiert euch da gut, wenn ihr am Überlegen seid, eventuell mit Yoga anzufangen und achtet auf eure Gesundheit! Richtige Haltung ist extrem wichtig.

Damit hat also meine YouTube suche nach kompetenten und sympathischen Yogalehrern angefangen, deren Videos man bequem von zu Hause aus folgen kann und dabei trotzdem etwas lernt. Ich wurde fündig und übe nun regelmäßig mit diesen Videos (die meisten haben übrigens eine Video-Reihe für Anfänger in denen die Grundlagen erklärt werden – damit würde ich auf jeden Fall anfangen):

Ich bin so unglaublich froh wieder damit angefangen zu haben, weil Yoga einfach eine wunderbare ganzheitliche Praxis ist, die entspannt und inspiriert und nebenbei noch einen ganz tollen Sport darstellt, auch wenn viele es nicht als vollwertigen Sport sehen. Das sind aber nur die, die es noch nie richtig gemacht haben – aber diese Diskussion könnte einen eigenen Beitrag füllen 😉

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Miracle Morning – geht das überhaupt!?

Die Antwort lautet ja, das geht. Ebenfalls durch Vita habe ich zum Miracle Morning Programm gefunden. Erfinder dieses Programms ist Hal Elrod, der selbst eine sehr inspirierende Lebensgeschichte hat, und dafür sind ihm tausende von Menschen sehr dankbar. Ganz grob zusammengefasst geht es darum, jeden Morgen mindestens eine Stunde früher aufzustehen und mit verschiedenen Übungen ganz produktiv zu starten um so total motiviert und voller Energie durch den Tag gehen zu können. Das klingt vor allem für Morgenmuffel, die sich jeden Tag nur ganz mühsam aus dem Bett wälzen, sehr qualvoll, aber glaubt mir – das ist es wirklich nicht.

Ich habe selbst öfters so meine Probleme mit dem Aufstehen und der Snooze-Knopf und ich sind beste Freunde. Der Mensch ist allerdings ein Gewohnheitstier und wenn man sich erst mal an so ein Programm gewöhnt hat, vor allem eins, das Spaß mach, dann fällt es einem mit der Zeit immer leichter und man freut sich sogar darauf. Hier sind die Übungen, genannt Life S-A-V-E-R-S aus denen sich The Miracle Morning zusammensetzt:

S – Silence

Damit sind Meditation oder sonstige Entspannungsübungen, bei denen man einfach mal in sich geht, gemeint.

A – Affirmations

Sich selbst immer wieder positive Dinge vorzusagen macht gute Laune. Man kann sich seine eigenen persönlichen Affirmationen schreiben oder auch bereits vorhandene nutzen.

V – Visualization

Hierbei geht es darum sich selbst Ziele zu setzten und sich das Erreichen dieser so lebhaft wie möglich vorzustellen.

E – Exercise

An dieser Stelle kommt für mich Yoga, aber jeder kann natürlich den Sport seiner Wahl machen.

R – Reading

Am besten sind hierfür Bücher zur persönlichen Weiterentwicklung, aber das ist natürlich auch jedem freigestellt.

S – Scribing

Abschließend schreibt man über alles, was einem gerade im Kopf herum geht. Man kann einen richtigen Tagebucheintrag verfassen oder aber am Bullet Journal arbeiten – auch hier gibt es viele Möglichkeiten.

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Mehr Infos zum Buch und dem Programm gibt es hier.
Gerade in der Prüfungsphase hat mir dieses Programm sehr geholfen! Es ist unglaublich wie viel motivierter man ist, was für tolle Einfälle man hat und wie viel mehr man in einem Tag schaffen kann, wenn man einfach ein bisschen früher aufsteht und den Tag produktiv beginnt. Natürlich ist die Reihenfolge der Übungen egal und man kann sie auch mal einzeln tagsüber machen, wenn man gerade einen Energieschub braucht. Ich kann wirklich jedem empfehlen es mal auszuprobieren, gerade denen von euch, die denken, sie sind morgens zu nichts zu gebrauchen. Ihr werdet überrascht sein!

Was macht ihr um motiviert und inspiriert zu bleiben? Wer möchte kann bis zum 30. Juli an der Blogparade teilnehmen und selbst in einem Beitrag über das Thema berichten. Anschließend kommt ihr hier zum Sammelbeitrag und könnt dort euren Link eintragen.

Ich freue mich auf viele weitere inspirierende Beiträge und hoffe, ihr habt alle ein schönes Wochenende!

larissa

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1 thought on “[Blogparade] #Inspirationsfeuer”

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